Sarah Kane
Sarah Kane (1971–99) wurde durch die Uraufführung von »Zerbombt« am Royal Court Theatre in London (Regie: James Macdonald) 1995 schlagar-tig berühmt. Die Uraufführung des Auftragswerks »Phaidras Liebe« am Gate Theatre in Notting Hill inszenierte Sarah Kane 1996 selbst. 1998 erfolgte die Uraufführung von »Gesäubert« am Royal Court Theatre (Regie: James Macdonald). »Gier« wurde im selben Jahr in einer Produktion von Paines Plough (Regie: Vicky Featherstone) am Traverse Theatre Edinburgh uraufgeführt. 1998/99 entstand »4.48 Psychose«. Nach Sarah Kanes Selbstmord im Februar 1999 wurde das Stück 2000 postum am Royal Court Jerwood Theatre in London uraufgeführt (Regie: James Macdonald). An der Schaubühne inszenierte Thomas Ostermeier in der Eröffnungsspielzeit 2000 die deutschsprachige Erstaufführung von »Gier«. 2001 führte Falk Richter Regie bei »4.48 Psychose« (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich). 2003 folgte »Phaidras Liebe« (Regie: Christina Paulhofer), 2004 »Gesäubert« (Regie: Benedict Andrews) und 2005 Thomas Ostermeiers Inszenierung von »Zerbombt«. Somit ist das Gesamtwerk von Sarah Kane an der Schaubühne zur Aufführung gekommen.

