»Streit ums Politische«
»Doppelherrschaft im Kapitalismus«
Wolfgang Streeck (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln) im Gespräch mit Heinz Bude. Gesprächsreihe in Kooperation mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung.
Wolfgang Streeck (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln) im Gespräch mit Heinz Bude. Gesprächsreihe in Kooperation mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung.
Demokratische Staaten sollen den Bürgern und den Märkten dienen. Sie haben Wähler, die soziale Sicherheit wollen, aber auch niedrige Steuern, und Gläubiger, die Sparsamkeit verlangen, aber auch Wachstum. Heute scheinen die Gläubiger die Oberhand zu haben. Auf welche Legitimation können sie sich berufen, wenn sie darauf bestehen, dass die Regierungen ihre Bürger zu disziplinierter Bedienung ihrer Staatsschulden verpflichten? Worauf gründet sich die Popularität der Finanztechnokraten, die in den am meisten verschuldeten Schuldenstaaten die Politiker alter Art abgelöst haben?
